Alle Jahre wieder steigen in der Advent- und Weihnachtszeit die Brandunfälle sprunghaft an. Und alle Jahre wieder sind in den meisten Fällen Leichtsinn und Unachtsamkeit die häufigsten Gründe dafür, dass rund 500 Familienfeiern ein "feuriges" Ende finden. Dabei ist es so einfach, ein "Weihnachtsfeuer" zu verhindern:

  • Stellen Sie Ihren Adventkranz, Ihr Weihnachtsgesteck, Ihren Christbaum nicht unmittelbar auf oder neben brennbare Stoffe wie Polstermöbel und Vorhänge.
  • Schaffen Sie sich einen standsicheren Christbaumfuß an, der womöglich mit Wasser gefüllt werden kann.
  • Achten Sie darauf, dass Zweige und Dekorationsmaterial einen möglichst großen Abstand zu den Kerzen aufweisen.
  • Ihre Weihnachtsgeschenke, der Christbaum und andere brennbare Materialien sind durch die glühend abspritzenden Funken der Wunderkerzen und Sternspritzer akut gefährdet.
  • Entzünden Sie die Kerzen Ihres Christbaumes von oben nach unten und lassen Sie die Kerzen nie ganz herunterbrennen.
  • Das Reisig der Adventkränze, der Weihnachtsgestecke und Christbäume trocknet in Ihrer warmen Wohnung innerhalb einer Woche aus.
  • Die ausgetrockneten Nadeln können durch einen Funken, eine ganz herunterbrennende Kerze entzündet werden und verbrennen mit großer Hitze explosionsartig.
  • Ein geeignetes Löschgerät sollten Sie für alle Fälle bereithalten. Ein Kübel Wasser und eine Wolldecke (keine Kunstfaser) sollten als Löschhilfe immer bereitstehen.
  • Eines immer beachten: "Lassen Sie offenes Feuer und Licht nie ohne Aufsicht!"
Quelle: www.siz.cc/kaernten

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