Kürzlich führten wir eine umfassende Übung zum Thema Atemschutz durch. Ziel war es, unsere Einsatzbereitschaft weiter zu stärken und den sicheren Umgang mit der Ausrüstung zu festigen. Die Übung wurde von Herbert Liesinger, Benjamin Nemeth und Dietmar Buchacher vorbereitet und durchgeführt.
Zu Beginn gab es einen kurzen theoretischen Teil. Dabei wurden die Aufgaben eines Atemschutztrupps erklärt. Ein solcher Trupp besteht aus drei Feuerwehrmitgliedern und kommt immer dann zum Einsatz, wenn Rauch, Hitze oder Schadstoffe besondere Schutzmaßnahmen erfordern – etwa bei einem Innenangriff oder einer Menschenrettung.
Auch die Ausrüstung wurde besprochen: Dazu gehören unter anderem das Atemschutzgerät mit Atemluftflasche, die Schutzbekleidung, Helm, Handschuhe, Funkgerät und Beleuchtung. Ebenso wurde erklärt, was ein Atemschutzsammelplatz ist – nämlich der sichere Bereich außerhalb des Gefahrenortes, an dem sich die Trupps sammeln und für ihren Einsatz vorbereiten. Wichtig ist außerdem die Atemschutzüberwachung, bei der Einsatzzeit und Luftvorrat kontrolliert werden, um die Sicherheit jederzeit zu gewährleisten.
Im Anschluss folgte der praktische Teil der Übung. Dabei lernten wir unser neues Feuerwehrfahrzeug näher kennen und machten uns mit der Geräteeinteilung vertraut. Ein besonderes Augenmerk lag auf dem Anlegen der Atemschutzausrüstung bereits während der Anfahrt zum Einsatzort. Dadurch kann im Ernstfall wertvolle Zeit gespart werden.
Die Übung bot eine gelungene Kombination aus Theorie und Praxis. Die Teilnehmer konnten ihr Wissen über Atemschutz vertiefen und gleichzeitig wichtige praktische Abläufe trainieren. Besonders das Anlegen der Ausrüstung während der Fahrt sowie die Einschulung auf das neue Feuerwehrfahrzeug stellten wertvolle Ausbildungsschwerpunkte dar.
Ein herzlicher Dank gilt Herbert Liesinger, Benjamin Nemeth und Dietmar Buchacher für die professionelle Ausarbeitung und Durchführung dieser lehrreichen Übung.